Erscheinungsdatum: Oktober 2026
• Komplexes Thema verständlich, praxisnah und dennoch umfassend dargestellt
• Viele praktische Beispiele und Exkurse
• Kostenlose Lernmaterialien auf lehrbuch-psychologie.springernature.com
Dieses erfolgreiche Lehrbuch über die Psychologie der Kommunikation erklärt – hier in der vierten aktualisierten sowie erweiterten Auflage – alltagsnah und sehr verständlich, wie menschliche Kommunikation funktioniert. Es beginnt mit der Erläuterung zentraler Begriffe und der Erklärung bekannter Kommunikationsmodelle (z. B. die Modelle nach Schulz von Thun, Watzlawick sowie Hargie und Kollegen), beschreibt anschließend Mittel nonverbaler sowie verbaler Kommunikation und endet mit einer übersichtlichen und strukturierten Zusammenfassung von Kommunikationsformen. Konkrete Anwendungsfelder, Stolpersteine (z. B. interkulturelle Unterschiede in der Kommunikation), praktische Beispiele und Exkurse im Buch runden das Gelesene ab und festigen das Gelernte. Zudem stehen begleitende Materialien für Lernende (z. B. virtuelle Lernkarten zum Wiederholen der zentralen Begriffe und ein Glossar) und Dozierende (z. B. Abbildungen und Tabellen zum Download) im Internet bereit.
| Begriff | Erklärung |
|---|---|
| Axiome der Kommunikation nach Watzlawick (Kurzform) | Ein Modell, das fünf Basisannahmen menschlicher Kommunikation formuliert: 1. Axiom zur Unmöglichkeit, nicht zu kommunizieren, 2. Axiom zum Inhalts- und Beziehungsaspekt von Kommunikation, 3. Axiom zur Interpunktion von Ereignisfolgen, 4. Axiom zu digitaler vs. analoger Kommunikation und 5. Axiom zu symmetrischer vs. komplementärer Kommunikation. |
| Bestimmungsstücke der Kommunikation nach Six, Gleich und Gimmler | Six et al. (2007) nennen sechs Bestimmungsstücke der Kommunikation. Es liegen vor: 1. Teilnehmende, 2. Botschaft, 3. Kommunikationsmittel und -modalitäten. Kommunikation ist: 4. kontextgebunden, 5. interaktiv und 6. mehr oder weniger intentional. |
| Ergebnisse bzw. Folgen des kommunikativen Handelns | Betreffen die Wirkungen der Kommunikationsprozesse auf die Beteiligten: Bei der empfangenden Person entsteht zum einen ein Eindruck bzgl. der sendenden Person, zum anderen ein Eindruck bzgl. des in der Botschaft angesprochenen Themas. |
| Erklärungen | Erfolgen i. d. R. als Interaktion zwischen einer Person, die einer anderen Person eine Erklärung anbietet. Gute Erklärungen sind u. a. unter Berücksichtigung der Problematik, des Vorwissens und anderer Charakteristika des Gegenübers formuliert. Sie können interpretativ, deskriptiv oder begründend sein. Interpretative Erklärungen beziehen sich auf die Fragen nach dem WAS (z. B. „Was bedeutet das für meine Prüfungsnote?“). Im Zentrum der Erklärung steht das Deuten oder Klären eines Sachverhalts bzw. das Spezifizieren der zentralen Bedeutung einer Aussage bzw. eines Ausdrucks. Deskriptive Erklärungen behandeln Fragen nach dem WIE (z. B. „Wie kann ich mich optimal auf die mündliche Prüfung vorbereiten?“). Im Mittelpunkt der Erklärung stehen folglich Prozesse, Strukturen und Vorgehensweisen. Begründende Erklärungen beziehen sich auf die Frage nach dem WARUM (z. B. „Warum muss ich mich eigenverantwortlich um das Vorhandensein notwendiger Technik für meine Präsentation bemühen?“) Diese Erklärungen beinhalten Begründungen, die bspw. auf Prinzipien oder Motive verweisen. Begründende Erklärungen lassen sich unterteilen in kausale Erklärungen, die auf Ursache-Folge-Beziehungen fokussieren und funktionale Erklärungen, die sich auf Funktionen beziehen. |
| Feedback | Während der Interaktion vermittelte Informationen, die Teilnehmende ihren Gegenübern als Reaktion auf Information oder Handeln rückmelden. Diese können die weitere Kommunikation beeinflussen. Es kann zwischen internal und external übermitteltem Feedback unterschieden werden. Internales Feedback bezeichnet Rückmeldungen aus dem eigenen Körper (z. B. Herzklopfen während eines Vortrags als Zeichen der Nervosität). External übermitteltes Feedback nehmen wir visuell, auditiv oder taktil aus unserer Umgebung auf (z. B. interessierter Gesichtsausdruck der Zuhörenden während des Vortrags; begeistertes Klatschen der Zuhörenden nach einem Vortrag; Schulterklopfen nach einer erfolgreichen Verteidigung der Dissertation). |
- Kapitel 1 - Begriffsbestimmungen (5)
- Kapitel 2 - Klassische Kommunikationsmodelle (7)
- Kapitel 3 - Integratives Kommunikationsmodell nach Hargie und Kollegen (6)
- Kapitel 4 - Mittel nonverbaler Kommunikation (6)
- Kapitel 5 - Mittel verbaler Kommunikation (6)
- Kapitel 6 - Formen der Kommunikation (6)